Dieses Mal mit dabei:

Chris Conz, Piano

 

der gebürtige Schweizer kann einen beachtenswerten musikalischen Werdegang vorweisen. Der seit dem elften Lebensjahr Klavier spielende Musiker pflegt den authentischen Boogie-Woogie und Blues aus den 30er Jahren. Im Laufe seiner Musikerkarriere stand er bereits weltweit mit Boogie-Woogie-Größen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber und Wanda Jackson auf der Bühne. Chris Conz spielte im Jahr 2012 in verschiedenen Formationen an diversen Festivals, beispielsweise am bekannten Festival «blues ’n’ jazz rapperswil». Dort begleitete er zusammen mit Gary Scott unter anderem die Stars Popa Chubby, Nigel Kennedy und Beverley Knight. Er selbst ist Organisator der «International Boogie Nights Uster». 

Das Chris Conz Trio wurde mit dem kleinen Prix Walo in der Sparte «Beste Nachwuchsband 2011» und dem Swiss Jazz Award 2013 ausgezeichnet. 

Im Oktober 2017 wurde Chris Conz mit dem German Boogie Woogie Award Pinetop als Pianist des Jahres ausgezeichnet.

Michael van den Valentyn, Piano 

 

Ragtime, Swing, Blues und Boogie Woogie: diese frühen Jazzspielarten hat der gebürtige Wiesbadener Michael van den Valentyn zu seinem ganz eigenen Early-Jazzpiano Stil zusammengeführt. Unter dem Motto "From Ammons to Ellington" beweist Michael seine Vielseitigkeit und präsentiert Stücke u.a. von Benny Carter, Lloyd Glenn, Count Basie, Duke Ellington oder auch Boogie Woogie Pionier Albert Ammons. Auch bei den Eigenkompositionen überzeugt er durch kreative Arrangements und ungebremste Spielfreude, die sich nicht selten direkt auf das Publikum überträgt. Er ist gern gesehener Gast auf zahlreichen Piano-Festivals wie der Hamburg Boogie Woogie Connection oder den Zingster Klaviertagen. Beim Pinneberger Summerjazz Festival spielte er ein "Tribute To Sidney Bechet" und es kam zum Zusammentreffen mit dem großen Olivier Franc. Im Rhein-Main-Gebiet tritt Michael regelmäßig in Erscheinung, wie etwa bei der "Masters Of Boogie Woogie" Konzertreihe des Jazzclubs Rheinhessen zusammen mit Axel Zwingenberger und Jan Luley. In den Jahren 2014, 2015 und 2017 präsentierte Michael auf dem etablierten Zulu´s Ball des Jazzclubs Schwalbach sein abwechslungsreiches Soloprogramm. Seit 2012 ist er außerdem künstlerischer Leiter der jährlich im September stattfindenden Sunflower Boogie Woogie & Jazz Night in Frankfurt.

 

Moritz Schlömer, Schlagzeug & Piano

 

wurde 1987 in Offenbach am Main, Hessen geboren. Im Alter von 7 Jahren kam er durch seinen Onkel das erste mal mit der Blues und Boogie Woogie Musik in Berührung. Sofort fasziniert begann er mit dem Klavier spielen. Jedoch war er vor Allem von den perkussiven Elementen des Boogie begeistert, und so folgte das Schlagzeug als Zweit-Instrument. Entschlossen die Musik zum Beruf zu machen, zog er 2012 nach Arnhem, NL und studiert seitdem Jazz & Pop Schlagzeug am Konservatorium Arnhem.

Musikalisch überzeugt der Wahl-Niederländer mit seinem witzig-cleveren Spiel, das stilübergreifend authentisch klingt. Beeinflusst durch die Musik von Miles Davis, John Coltrane und Wayne Shorter, zählen die Schlagzeuger Elvin Jones, Tony Williams und Brian Blade zu seinen größten Vorbildern. Immer wieder auf der Suche nach neuen Horizonten in seinem Spiel, überrascht Moritz Schlömer seine Zuhörer vor Allem dort, wo sie es nicht erwartet hätten. Die Multi-Instrumentalität mit Schlagzeug und Klavier nutzt er dabei oftmals geschickt aus. Seinen eigenen Stil zu entwickeln, ist für den 27-jährigen das Wichtigste. Denn nur so, kann man seiner Meinung nach einen bleibenden Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen. Im Oktober 2011 wurde Moritz Schlömer mit dem German Boogie-Woogie Award „Pinetop“ in der Kategorie Nachwuchspianist ausgezeichnet.

Jörn Bösel, Kontrabass

 

Als Anfang der achtziger Jahre die Gitarristenschwemme ihren Höhe­punkt erreichte, bekam er von einem Bandkollegen den Bass in die Hand gedrückt („Das kannst Du schon..“). Seitdem ist er mit wachsender Begeisterung als „Tieftöner“ in diversen Blues- und Rockbands im Rhein-Main-Gebiet engagiert. Bis 2016 war er sowohl am E-Bass aber auch am Kontrabass als festes Mitglied mit der Band „Blues Blend“ unterwegs, die mit ihrer Mischung aus traditionellem Blues, Swing und Boogie und ihren mitreißenden Auftritten gern gesehener Gast in vielen Blues-Clubs und auf Jazz-Festivals in Deutschland und dem angrenzenden Ausland waren, wie z.B. bei "Bingen Swingt", "Jazz In Der Burg" Dreieich oder auf dem Museumsuferfest Frankfurt. Seit 2016 bildet er zusammen mit Michael van den Valentyn am Piano und Thomas Frömming am Schlagzeug das "van den Valentyn Trio". Das Trio führt den Zuhörer zurück zu den Ursprüngen der amerikanischen Klaviermusik.