Schon mal dabei waren:

Frank Muschalle (Berlin) 

 

ist seit über 25 Jahren auf Tournee und spielte über 2000 Konzerte in ganz Europa, Paraguay, Boliven, USA und Nordafrika.  Geboren  1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik. Auf Tourneen und bei Aufnahmen spielte er mit Musikern wie Red Holloway, Lousiana Red, Carry Smith, Axel Zwingenberger, Vince Weber, Bob Margolin, Carey Bell, Alex Schultz, Engelbert Wrobel, Stephan Holstein, Matthias Seuffert u.v.a.

1995 erschien die Debut - CD „ Great Boogie Woogie News “ bei dem Wiener Label Document Records. Es folgten eine Tournee durch Österreich zusammen mit der Mojo Blues Band und Red Holloway, gemeinsame Konzerte mit Axel Zwingenberger und Vince Weber. 1997 ist die zweite CD „Battin´ the Boogie“  erschienen, Frank spielte auf Festivals  wie z.B. „Stars of Boogie Woogie“ im Konzerthaus in Wien.1998 wurde er zu einer zweiwöchigen Tournee durch South Carolina (USA) zusammen mit der Mojo Blues Band (Sept. ´98) eingeladen. Im Rahmen dieser Tournee sind auch Aufnahmen zusammen mit Jimmy McCracklin und Nappy Brown für Ripete Records (USA) entstanden. Highlight im Jahr 2002 war sicherlich die dreitägige Konzertreihe zum 40-jährigen Jubiläum des AMERICAN FOLK BLUES FESTIVAL im Thüringer Landestheater Eisenach, wo Frank Muschalle mit den Bluesgrößen wie Hubert Sumlin, Carey Bell, Bob Stroger und Louisiana Red musizierte.Im September ´02 schloß sich die " JUMPIN´AT THE FLAGSHIPS " -Tournee durch verschiedene Schweizer Theater an. Dieses Projekt wurde vom Schweizer Ringier-Verlag unterstützt und präsentierte Frank Muschalle mit Jazz/R&B-Musikern wie Red Holloway, Carrie Smith, Rusty Zinn oder Jimmie Coe. Eine einstündige Fernsehdokumentation dieser Konzertreihe wurde im Schweizer Fernsehen DRS gesendet, ebenfalls entstanden Audio-Mitschnitte dieser Konzerte. Neben verschiedenen Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz - u.a. mit dem Saxophonisten Matthias Seuffert - war Frank 2004 mit seinem Trio zu Gast beim „Internationalen Jazzfestival at Sea“ - eine Jazz- Kreuzfahrt durch das Mittelmeer mit Paul Kuhn, Charly Antolini, Jiggs Whigham, Olivier Franc uva. 2007 wurde das Trio zu einer Tournee durch Paraguay gemeinsam mit Axel Zwingenberger eingeladen. Aufgrund des Erfolges fand diese Tournee 2008 und 2009 erneut statt und führte die Musiker neben Paraguay dieses Mal auch noch zusätzlich nach Bolivien. 2010 folgten Konzerteinladungen nach Nordafrika. Und 2013 gab es erneut eine Einladung nach Paraguay.  

 

12 CDs sind mittlerweile von Frank erschienen und über die die aktuelle Piano – Solo- CD, live aufgenommen in Vannes, schreibt die Fachpresse (Auszug): 

 

"Fern jeglicher virtuosen Kraftmeierei zeigt Muschalle, wie man im Idiom bleiben und dennoch mit Motiven und Riffs kleine Geschichten erzählen kann, statt nur mit ihnen zu jonglieren....Muschalle erschließt seiner Musik nicht nur neue Spielorte, sondern auch neue kreative Horizonte...."                                                           Das Jazzpodium März 3/2016, Thorsten Meyer

 

Patrick Ziegler, Piano

 

1989 in Heidelberg geboren, entdeckte Patrick schon sehr bald den Blues für sich. Die elterliche Musiksammlung erwies sich als wahrer Glücksfall. In frühen Kindheitsjahren wurde bereits autodidaktisch auf dem heimischen Piano improvisiert. Das Musizieren nach Noten weckte auch in darauffolgenden Jahren nicht das Interesse des jungen Musikenthusiasten. 

Erste Bühnenerfahrungen sammelte der Preisträger des German-Boogie-Woogie-Award PINETOP in später Jugend. Es folgten europaweite Auftritte u. a. mit Axel Zwingenberger, Vince Weber, Martin Pyrker, Jean-Pierre Bertrand, Jörg Hegemann, Frank Muschalle, Steve 'Big Man' Clayton und Lluís Coloma.

Daniel Paterok, Piano

 

geboren am Freitag, den 13. September 1985, erhielt bereits mit 5 Jahren den ersten Klavierunterricht. Seit 1994 wurde er von dem renommierten Pianisten und Klavierpädagogen Prof. Gregor Weichert unterrichtet. Während der 11-jährigen klassischen Musikausbildung nahm er regelmäßig am Wettbewerb „Jugend Musiziert“ teil und erhielt mehrfach erste Preise auf Regional- und Landesebene. Mit 17 Jahren schließlich, während eines USA-Aufenthalts, sah er den Film „The Majestic“ und wurde daraufhin vom Boogie-Virus infiziert. Es folgte ein intensives Studium dieser Musik. Schnell wurden Bach, Beethoven und Mozart von Ammons, Johnson und Lewis abgelöst. Seine brillante Spielweise sowie eine kräftige linke Hand kombiniert mit dem Einfluss und der Inspiration der großen Boogiemeister führten zu seinem unverkennbaren Stil. So gelang es ihm, sich in der Boogie und Blues Szene schnell einen Namen zu machen. Inzwischen ist Daniel Paterok nicht nur mit seinem Boogie Trio deutschlandweit zu hören. Mit über 100 Konzerten im Jahr, weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, hat er in diversen Bands von Soul bis New Orleans Jazz seine „Finger im Spiel“. Im Jahre 2011 hat Daniel seine erste live CD aufgenommen, 2 Jahre später erschien dann seine erste Studio Produktion. Die CD "Studio Sessions", die er in den Principal Studios zusammen mit Frank Konrad und Udo Schräder aufgenommen hat.

Jörg Hegemann (Piano)


"In Zeiten, in denen die meisten Pianisten immer weniger puristisch denken, vertritt Hegemann neben [Axel] Zwingenberger die Schule des klassischen Boogie Woogie." (aus "DAS BLAUE WUNDER - Blues aus deutschen Landen"). Konzerte in 12 europäischen Ländern, ungezählte Veranstaltungen von Nord bis Süd und West bis Ost, Auftritte mit Joe Muranyi (Klarinettist bei Louis Armstrong), Axel Zwingenberger, Vince Weber, Martin Pyrker, Big Jay McNeely, Lila Ammons, Gottfried Böttger – Jörg Hegemann ist aus der deutschen Traditional Jazz- & Boogie-Szene nicht mehr wegzudenken! Mätzchen und Aktionismus am Klavier hat er dabei nicht nötig - er überzeugt durch seinen Respekt vor der Musik und die
Arbeit seiner Hände.

Matthias Klüter, Kontrabass


Früh schon entdeckte der in Bünde, Westfalen, geborene Tieftöner seine Liebe zur Musik, lernte Gitarre und Trompete, und fand schließlich im tiefknurrenden, perkussiven Klang des Kontrabasses seine große Leidenschaft.
Mit fester Verwurzelung in Blues und traditionellem Jazz spielte er in unterschiedlichen Besetzungen. Es kam zur
Zusammenarbeit mit vielen herausragenden Musikern wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Tommy Harris, Engelbert Wrobel, Matthias Seuffert, Rusty Zinn, Alex Schulz, Clifton Chenier Jr., A.C. Reed und anderen.
Bei mehr als 30 CD-Produktionen war er zudem als Tontechniker und musikalischer Berater für verschiedene Künstler
tätig. Seit über 13 Jahren ist Matthias nun als Bassist des Frank Muschalle Trios international unterwegs.

Torsten Zwingenberger, Schlagzeug


Torsten Zwingenbergers Schlagzeugspiel ist mit allen Jazz-Wassern gewaschen. Von den Wurzeln des frühen New Orleans Jazz bis zu zeitgenössischen Stilformen beherrscht Torsten sein Handwerk mit größter Präzision und lässt sich mit sprühendem Einfallsreichtum zu furiosen musikalischen Reisen auf dem Schlagzeug inspirieren.
Drumming5point nennt er seine selbst entwickelte Technik, Jazzschlagzeug und Perkussion gleichzeitig zu spielen, die ihm neue Dimensionen für seine Klangwelt eröffnet hat. Seit Jahren sieht man Torsten bei seinen Konzerten nicht mehr ohne seinen Barhocker, dabei sitzt er gar nicht darauf, sondern auf seinem Cachon, das er sowohl als Bank wie auch alsInstrument zu nutzen weiß. Der hohe Barhocker, der unübersehbar neben Torsten Zwingenberger steht, klingt, wenn man ihn anschlägt, wie ein Bongo. Torsten spielte mit Jazzgöttern wie Harry Sweets Edison, Buddy Tate oder Joe Pass. Zusammen mit seinem Bruder Axel begeistern die "Boogie Woogie Brothers" seit 40 jahren die Fans in aller Welt.

Stefan Ulbricht, Piano


Stefan Ulbricht, 1982 in Bonn geboren, entwickelte bereits mit 5 Jahren seine Vorliebe für Musik. Er begann mit Gitarrenunterricht, wechselte im Alter von 14 Jahren zum Klavier. 1997 wurde er durch eine TV-Sendung mit dem „Boogie und Blues Virus" infiziert.
Seine Zuhörer begeistert er durch seine schnellen und melodiösen Boogies, Jazz- und Bluesstücke der 30er, 40er & 50er Jahre. Die stampfenden und rollenden Bassfiguren, sowie die swingend schönen Melodien sind sein Markenzeichen. Ein besonders freundschaftliches Verhältnis verbindet ihn mit seinem Klavierlehrer, dem „Altmeister des Boogie" Leopold von Knobelsdorff, dem er viele musikalische Impulse verdankt. Seit rund 10 Jahren mit Konzerten im In- und Ausland unterwegs, hat er zahlreiche CD´s aufgenommen. 2009 wurde ihm der 'German Boogie Woogie Award' als bester Nachwuchspianist verliehen.

Dirk Engelmeyer, Schlagzeug


Dirk Engelmeyer, 1969 nahe Osnabrück geboren, entdeckte in früher Jugend das Schlagzeug für sich und beschäftigt sich seitdem intensiv mit den vielen Facetten dieses Instrumentes. Anfangs beeindruckt von Blues- und Rockmusik der 60er Jahre, beeinflussen heute Drummer der New Orleans-, Chicago Jazz- und Swingära wie Nick Fatool, Dave Tough, J.C.Heard oder Sid Catlett die Spielweise von Dirk Engelmeyer. Er begleitet seit Jahren verschiedene Gruppen und Solisten, wobei er besonders als Begleiter von Boogie-Woogie Pianisten gefragt ist. So wirkte er neben seiner über 20 jährigen musikalischen Zusammenarbeit mit Frank Muschalle bei Konzerten von u.a. Axel Zwingenberger, Martin Pyrker, Vince Weber, Jörg Hegemann, Tibor Grasser und Henning Pertiet mit. Auch als Vokalist begeistert Dirk Engelmeyer immer wieder durch seinen natürlichen Gesang das Publikum. In seinem Repertoire mischen sich Blues- und Barrelhousetitel der 30er und 40er Jahre mit temperamentvollen Boogie-Woogie Klassikern und leichten, getragenen Stücken in der Kansas City-Swing Tradition.

Axel Zwingenberger, Piano


Geboren in Hamburg, ist Axel Zwingenberger seit seinem 19. Lebensjahr als „Botschafter des Boogie Woogie" weltweit unterwegs. Gemeinsam mit seinen Freunden Vince Weber, Martin Pyrker und Georg Möller hat er im deutschsprachigen Raum begonnen, mittlerweile war der Tastenvirtuose in rund 50 Ländern von Südostasien über Afrika bis Nordamerika auf Konzertreise. „Ganz nebenbei“ ist er auch in fast allen europäischen Ländern aufgetreten.
Meist spielt er solo - gerne „klassisch“, also unverstärkt an einem großen akustischen Flügel. Aber auch seine Zusammenarbeiten haben viel Aufmerksamkeit erregt. So lud ihn z.B. der große Lionel Hampton zu einer Europatournee und Plattenaufnahmen in den USA ein. Mittlerweile 27 CDs dokumentieren Axels künstlerisches Schaffen.